ArtikelRahmen V5 MS365 PreissenkungFeb2026
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Microsoft rollt zum Februar 2026 ein Update auf die globalen Microsoft 365 Preislisten aus.

Für uns im Euro-Raum bedeutet das: Die SKUs werden rund 7,4% günstiger. Das ist eigentlich eine gute Nachricht, doch deine Tenant-Konfiguration arbeitet wahrscheinlich gegen dich!

Das Problem liegt im NCE-Provisionierungs-Zeitstempel: Das System friert den Preis exakt zum Zeitpunkt der Verlängerung ein. Wenn du deine Januar-Renewals jetzt einfach per „Auto-Renew“ durchlaufen lässt, zieht sich der Tenant den heutigen, noch hohen Preis und loggt ihn hardcoded für 12 Monate ein. Der Rabatt kommt zwar im Microsoft-Backend an, aber nicht bei dir – es sei denn, du greifst jetzt manuell in den Zyklus ein.

„Monthly Bridge“-Methode gegen die NCE-Preisfalle

Normalerweise schützt dich die NCE Price Protection vor Erhöhungen, doch aktuell wird dieser Mechanismus zum Bumerang: Wer jetzt (Stand 18. Januar) blind verlängert, fixiert das alte, hohe Preisniveau für volle 12 Monate und verpasst den kommenden 7%-Discount. Um dieses Budget-Leck zu stopfen, musst du das Erneuerungsdatum künstlich verschieben.

Dein Vorgehen: Deaktiviere sofort den Auto-Renew für auslaufende Abos und überbrücke die Tage bis zum 1. Februar mit Lizenzen im Monthly Term. Zwar zahlst du kurzzeitig den 20%-Aufschlag, doch sobald dein CSP bestätigt, dass die neuen Euro-Listenpreise live sind, konvertierst du zurück in ein Annual Commitment.

Das Ergebnis: Du tauschst wenige Euro Mehrkosten im Januar gegen eine massive Einsparung für das gesamte Fiskaljahr 2026.



Fazit: Rabatt mitnehmen!

Dass Microsoft-Lizenzen günstiger werden, passiert fast nie. Genau deshalb darfst du dich jetzt nicht auf dem bequemen „Auto-Renew“ ausruhen. Der Automatismus arbeitet diesmal gegen dich.

Der kurze Umweg über die monatliche Lizenz ist zwar nerviger manueller Aufwand, aber technisch der einzige Weg, die starre NCE-Logik auszutricksen. Mach den Switch, sichere dir die 7% und steck das Budget lieber in bessere Security-Lizenzen, die dir im Alltag wirklich den Rücken freihalten – anstatt es als „Verwaltungsgebühr“ abzuschreiben.

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