Reisen | Japan 2026

Reisen | Japan 2026

Aktualisiert Autor Andreas Hepp ⏱ 5 Min.

Japan 2026 | Meine Reise ins Land der aufgehenden Sonne

Vom 24. November bis zum 11. Dezember 2026 erfülle ich mir einen lange gehegten Wunsch: Es geht nach Japan.

Knapp drei Wochen lang reise ich durch ein Land, in dem futuristische Millionenstädte, jahrhundertealte Tempel, stille Seenlandschaften und schneebedeckte Berggipfel unmittelbar aufeinandertreffen. Mich erwarten das pulsierende Leben im Großraum Tokyo, die ruhige Küstenregion von Chiba und das eindrucksvolle Panorama des Fuji in Kawaguchiko.

Die Reise verbindet persönliche Begegnungen, japanische Gastfreundschaft und abwechslungsreiche Landschaften. Zwischen Neonlichtern, kleinen Gassen, traditionellen Unterkünften, Bahnfahrten und entspannten Momenten am See bleibt genügend Zeit, Japan nicht nur zu besuchen, sondern bewusst zu erleben.

Meine drei Reiseziele:

Die Anreise führt über Frankfurt und Peking nach Tokyo Haneda, die Rückreise auf demselben Weg. Zwischen den Stationen sorgen Bahn, Transfer und ein bisschen Lounge-Komfort in Haneda für einen entspannten Übergang.

🗼 Tokyo und Ichikawa-shi

Meine Reise beginnt im Großraum Tokyo. Nach der langen Anreise erwartet mich bei meinen Freunden, die das Guest House NOOK NOOK in Ichikawa-shi führen, ein persönlicher und herzlicher Empfang.

Von hier aus kann ich in den ersten Tagen in Japan ankommen, mich an die Zeitverschiebung gewöhnen und erste Eindrücke sammeln. Gleichzeitig bietet die Lage einen guten Ausgangspunkt, um Tokyo mit seinen völlig unterschiedlichen Stadtteilen zu entdecken.

Die japanische Hauptstadt steht für faszinierende Gegensätze: Moderne Hochhäuser, riesige Bahnhöfe und leuchtende Straßenzüge treffen auf kleine Schreine, traditionelle Gärten und ruhige Wohnviertel. Genau diese Mischung macht Tokyo für mich zu einem der spannendsten Orte der Reise.

Das Guest House NOOK NOOK ist dabei mehr als nur meine erste Unterkunft. Nach den weiteren Stationen in Kawaguchiko und Chiba kehre ich für die letzten drei Tage dorthin zurück. Damit bildet Ichikawa-shi den persönlichen Rahmen meiner gesamten Japanreise, vom ersten Willkommen bis zur abschließenden Verabschiedung.

🗻 Kawaguchiko und der Fuji

Nach den ersten Tagen im Raum Tokyo führt mich die Reise weiter nach Kawaguchiko in die Region der Fuji-Fünf-Seen.

Die Strecke lege ich mit dem Shinkansen und einem anschließenden Transfer zurück. Schon die Anreise dürfte zu den besonderen Erlebnissen gehören, denn Japans Hochgeschwindigkeitszüge stehen nicht nur für Tempo, sondern auch für Pünktlichkeit, Komfort und eine hervorragend organisierte Bahninfrastruktur.

In Kawaguchiko übernachte ich im Kasuitei Ooya, direkt am Kawaguchi-See. Die Unterkunft bietet den passenden Rahmen für einige ruhigere Tage abseits der Millionenmetropole.

Im Mittelpunkt steht hier natürlich der Fuji. Bei klarer Sicht erhebt sich der Berg über dem See und prägt die gesamte Landschaft. Besonders am frühen Morgen und in den Abendstunden dürfte sich eine Atmosphäre ergeben, die kaum einen stärkeren Kontrast zum geschäftigen Tokyo bilden könnte.

Kawaguchiko bedeutet für mich Natur, Ruhe und japanische Tradition. Spaziergänge am See, Ausblicke auf den Fuji und entspannte Stunden in der Unterkunft sollen bewusst einen ruhigeren Abschnitt der Reise bilden.

🌊 Chiba

Nach Kawaguchiko geht es weiter in ein Ferienhaus in Chiba.

Chiba steht häufig im Schatten des benachbarten Tokyo, bietet aber eine ganz andere Seite Japans. Die Region verbindet Küstenlandschaften, kleinere Städte, Wohngebiete und ländlichere Abschnitte – und eignet sich damit gut für einige Tage abseits der bekanntesten touristischen Routen.

Im Ferienhaus möchte ich Japan etwas unabhängiger erleben. Statt eines festen Ablaufs gibt es mehr Freiraum für spontane Ausflüge, ruhige Abende und Entdeckungen in der Umgebung.

Diese Etappe bildet zugleich den Übergang zwischen dem Naturerlebnis am Fuji und den letzten Tagen im Großraum Tokyo.

Anreise über Frankfurt und Peking

Die Hinreise startet in Frankfurt und führt zunächst nach Peking. Von dort geht es weiter zum Flughafen Tokyo Haneda.

Haneda liegt deutlich näher am Zentrum von Tokyo als der internationale Flughafen Narita und bietet damit einen vergleichsweise angenehmen Einstieg in die Reise. Nach dem langen Flug folgt der Transfer zur ersten Unterkunft in Ichikawa-shi.

Auch die Rückreise führt von Tokyo Haneda über Peking zurück nach Frankfurt. Vor dem Abflug bleibt noch etwas Zeit für einen entspannten Aufenthalt in der Lounge. Nach den vielen Eindrücken der Reise bietet sie einen ruhigen Übergang zwischen Japan und dem Rückflug nach Deutschland.

Unterwegs durch Japan

Zwischen den einzelnen Stationen nutze ich vor allem die japanische Bahn sowie vorbereitete Transfers. Gerade das Bahnfahren gehört für mich fest zur Reise dazu.

Das japanische Schienennetz ist weit mehr als ein Mittel zum Zweck. Bahnhöfe, Regionalzüge und der Shinkansen sind ein wichtiger Bestandteil des Alltags und zeigen, wie konsequent Mobilität organisiert werden kann.

Gleichzeitig bleibt die Route überschaubar. Statt möglichst viele Orte in kurzer Zeit abzuhaken, konzentriere ich mich bewusst auf drei Regionen. So bleibt genügend Zeit, die unterschiedlichen Eindrücke wirken zu lassen und nicht ständig den nächsten Koffer packen zu müssen.

Eine Reise voller Gegensätze

Japan fasziniert mich vor allem durch seine Gegensätze.

Auf der einen Seite stehen hochmoderne Technik, perfekt organisierte Infrastruktur und die beeindruckende Größe Tokyos. Auf der anderen Seite warten traditionelle Unterkünfte, Tempel, ruhige Seen, Küstenlandschaften und der Blick auf den Fuji.

Meine Reise führt deshalb nicht nur von einem Ort zum nächsten. Sie verbindet unterschiedliche Perspektiven auf Japan: das schnelle und moderne Leben der Metropole, die stille Berglandschaft rund um Kawaguchiko und den ruhigeren Alltag in Chiba.

Am Ende schließt sich der Kreis wieder im Guest House NOOK NOOK. Dort verbringe ich meine letzten drei Tage, bevor es über Haneda, Peking und Frankfurt zurück nach Deutschland geht.

Ich freue mich auf knapp drei Wochen voller neuer Eindrücke, persönlicher Begegnungen und unvergesslicher Momente im Land der aufgehenden Sonne.