Active Directory Certificate Services (AD CS)
AD CS ist die Windows-Server-Rolle für eine eigene Zertifizierungsstelle (PKI), die Zertifikate für Benutzer, Computer und Dienste ausstellt.
Glossar
AD CS ist die Windows-Server-Rolle für eine eigene Zertifizierungsstelle (PKI), die Zertifikate für Benutzer, Computer und Dienste ausstellt.
AD FS ist der Verbunddienst von Windows Server für Single Sign-On per SAML, WS-Federation und OpenID Connect; Microsoft empfiehlt die Migration zu Entra ID.
BitLocker verschlüsselt komplette Laufwerke unter Windows und Windows Server und schützt Daten bei Verlust oder Diebstahl des Geräts.
Data Deduplication ist die Windows-Server-Funktion, die doppelte Datenblöcke auf einem Volume nur einmal speichert und so Speicherplatz spart.
DFS Namespaces fasst Freigaben mehrerer Windows-Server unter einem logischen UNC-Pfad zusammen, unabhängig vom physischen Speicherort.
DFS Replication synchronisiert Ordner zwischen mehreren Windows-Servern und überträgt dank RDC nur geänderte Dateiblöcke.
Die Druckverwaltung ist die MMC-Konsole von Windows Server, mit der Admins Drucker, Treiber und Warteschlangen mehrerer Druckserver zentral verwalten.
Failover Clustering bündelt mehrere Windows-Server zu einem Cluster, der Rollen wie Hyper-V-VMs oder SQL Server bei Knotenausfall übernimmt.
FSRM ist der Ressourcen-Manager für Windows-Dateiserver: Kontingente, Dateiprüfung, Klassifizierung und Speicherberichte auf NTFS-Volumes.
Gruppenrichtlinien steuern zentral Einstellungen für Benutzer und Computer in Active-Directory-Domänen, von Sicherheit bis Laufwerkszuordnung.
IIS ist der modulare Webserver von Windows Server für Websites, ASP.NET-Anwendungen und APIs sowie Basis vieler Microsoft-Serverprodukte.
NPS ist der RADIUS-Server von Windows Server für zentrale Authentifizierung und Autorisierung von WLAN-, VPN- und 802.1X-Zugriffen.
Remote Desktop Services stellt Desktops und Anwendungen zentral von Windows Server per RDP bereit, sitzungsbasiert oder als VDI.
RSAT sind Microsofts Verwaltungskonsolen und PowerShell-Module, mit denen Admins Windows-Server-Rollen von einem Windows-Client aus verwalten.
Schattenkopien sind zeitpunktbezogene Snapshots von Windows-Volumes über den VSS-Dienst, Basis für konsistente Backups und Vorgängerversionen.
Server Core ist die Installationsoption von Windows Server ohne Desktop-Oberfläche, mit kleinerer Angriffsfläche und weniger Updates.
Storage Migration Service migriert Dateifreigaben samt Berechtigungen und Serveridentität von alten Windows-, Samba- oder NetApp-Servern auf neue Server.
Storage Spaces Direct bündelt lokale Datenträger mehrerer Windows-Server zu einem ausfallsicheren, softwaredefinierten Speicherpool ohne SAN.
Windows Admin Center ist Microsofts kostenlose, browserbasierte Verwaltungsoberfläche für Windows Server, Cluster, Hyper-V und Azure Local.
WDS stellt Windows-Images per PXE-Boot über das Netzwerk bereit; die Installation über boot.wim ist für Windows 11 blockiert und WDS ist abgekündigt.
Die Windows-Firewall ist die hostbasierte Firewall in Windows und Windows Server, die ein- und ausgehenden Verkehr nach Regeln und Netzwerkprofil filtert.
Windows LAPS verwaltet und rotiert das Kennwort des lokalen Administrators pro Gerät und sichert es in Active Directory oder Microsoft Entra ID.
Windows Server Backup ist das integrierte Sicherungsfeature von Windows Server für Volumes, Systemstatus und Bare-Metal-Recovery, steuerbar per wbadmin.
WSUS ist die Windows-Server-Rolle für zentral gesteuerte Microsoft-Updates im eigenen Netz, seit 2024 abgekündigt, aber weiter unterstützt.
Das Windows-Ereignisprotokoll zeichnet System-, Sicherheits- und Anwendungsereignisse auf und ist Basis für Fehlersuche, Audit und SIEM.