Microsoft 365 Backup bekommt Aktivitätsprotokolle direkt im Produkt. Damit überwachst du Backup- und Restore-Vorgänge über SharePoint Online, OneDrive und Exchange Online, ohne die Backup-Oberfläche zu verlassen. Der Rollout läuft weltweit und ist für Mitte Oktober 2026 angesetzt.
Bisher fehlte eine zentrale Sicht auf das, was Backup und Restore tatsächlich tun. Genau die liefern die Protokolle. Jeder Eintrag trägt Metadaten wie Dienst, Aktivitätstyp, Status, Auswirkung, die Policy- oder Restore-Aufgabe, Zeitstempel und den Administrator, der die Aktion ausgelöst hat. Für Betrieb und Nachweis ist das ein spürbarer Gewinn, weil sich Konfigurationsänderungen, der Fortschritt eines Restores und Fehler nachvollziehen lassen.
Du filterst die Protokolle nach Dienst, Aktivitätstyp, Status, Auswirkung und Zeitraum und durchsuchst sie per Freitext. Für Reporting und Compliance-Abläufe exportierst du das gefilterte Ergebnis als CSV. Rollenbasierte Zugriffe greifen, du siehst also nur die Protokolle der Workloads, die du verwalten darfst.
Den Zugang findest du ... Im Microsoft 365 Admin Center öffnest du Microsoft 365 Backup (Sicherung) und wählst „Recent activities", um die Seite mit den Aktivitätsprotokollen zu öffnen. Über Datumsauswahl, Suche und Filter grenzt du ein, mit Export lädst du das aktuelle Ergebnis herunter.
QUELLEFür Umgebungen mit ISO-27001- oder NIS2-Bezug ist der CSV-Export der eigentliche Hebel. Ein nachvollziehbares Protokoll über Sicherungen und Wiederherstellungen ist genau die Art Nachweis, nach der ein Audit fragt. Die tenantweite Protokollierung über den Unified Audit Log bleibt davon unberührt, die neuen Aktivitätsprotokolle sind die fokussierte Sicht für das Backup-Team.
Es gibt keinen Konfigurationsaufwand, aber ein Hinweis an die Backup-Verantwortlichen lohnt sich, damit die neue Sicht auch genutzt wird.
| Microsoft Message Center | MC1489931 | https://mc.merill.net/message/MC1489931 |
| Microsoft 365 Roadmap | Eintrag 500019 | https://mc.merill.net/message/RM500019 |
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