DKIM (DomainKeys Identified Mail)
Verfahren, das ausgehende E-Mails kryptografisch signiert, damit Empfänger Absender-Domain und Unverändertheit der Nachricht prüfen können.
Glossar
Verfahren, das ausgehende E-Mails kryptografisch signiert, damit Empfänger Absender-Domain und Unverändertheit der Nachricht prüfen können.
DNS-Richtlinie, die festlegt, wie Empfänger Mails behandeln, die SPF und DKIM nicht passend bestehen, und Berichte über Absender liefert.
DNS-TXT-Eintrag, der festlegt, welche Server im Namen einer Domain E-Mails versenden dürfen, damit Empfänger Fälschungen erkennen.
Exchange Server 2019 ist die letzte Exchange-Version vor der Subscription Edition. Der Support endete am 14. Oktober 2025, Sicherheitsupdates gibt es nur noch über das kostenpflichtige ESU-Programm.
Exchange Server 2016 ist seit dem 14. Oktober 2025 aus dem Support. Updates erhalten nur ESU-Kunden, ein direktes Upgrade nach Exchange SE ist nicht möglich, sondern nur eine Migration.
Exchange Server Subscription Edition ist die aktuelle On-Premises-Version von Exchange. Sie erschien am 1. Juli 2025, beruht auf Exchange 2019 CU15 und wird fortlaufend über Updates gepflegt.
Der Hybrid Configuration Wizard (HCW) richtet die Hybridverbindung zwischen Exchange On-Premises und Exchange Online ein: Organisationsbeziehung, Connectoren, OAuth und Domain-Einstellungen.
Die dedizierte Exchange-Hybrid-App ersetzt den gemeinsam genutzten Dienstprinzipal Office 365 Exchange Online in der Hybridauthentifizierung. Sie ist Voraussetzung, damit Hybridfunktionen mit Graph-Berechtigungen weiterlaufen.
Eine Database Availability Group (DAG) verteilt Postfachdatenbanken auf mehrere Exchange-Server und ermöglicht automatisches Failover bei Server- oder Datenbankausfall.
Mailflow beschreibt den Weg einer E-Mail durch Exchange: vom Eingang über Transportdienste, Regeln und Connectoren bis zur Zustellung in das Postfach oder an externe Empfänger.
Transportregeln (Mail Flow Rules) verarbeiten E-Mails regelbasiert im Transport: Disclaimer anhängen, Mails umleiten, ablehnen, verschlüsseln oder Header setzen. Es gibt sie in Exchange Server und Exchange Online.
Exchange benötigt TLS-Zertifikate für IIS, SMTP, IMAP und POP sowie ein Authentifizierungszertifikat. Sie werden mit der Exchange Management Shell oder dem Admin Center verwaltet und müssen rechtzeitig erneuert werden.
Autodiscover konfiguriert Outlook und mobile Clients automatisch: Es liefert Postfachserver, URLs und Einstellungen anhand der E-Mail-Adresse. Fehler zeigen sich oft in Outlook-Anmeldeproblemen.
Öffentliche Ordner sind gemeinsam genutzte Ordnerstrukturen in Exchange für Mails, Kontakte und Kalender. Sie werden in speziellen Postfächern gespeichert, Microsoft rät für Neues zu Alternativen.
Connectoren steuern, wie Exchange E-Mails sendet und empfängt: Receive Connectoren nehmen Verbindungen an, Send Connectoren leiten Mails an Ziele wie das Internet, einen Smarthost oder Exchange Online weiter.
Exchange unterscheidet Benutzer-, Raum-, Geräte-, Shared- und Gruppenpostfächer sowie Linked und Archivpostfächer. Der Typ bestimmt Lizenz, Anmeldung und Verhalten.
Aufbewahrungsrichtlinien legen fest, wie lange Postfachinhalte behalten werden und wann sie gelöscht oder archiviert werden. Exchange nutzt MRM, Microsoft 365 zusätzlich Purview-Aufbewahrung.
Message Tracking zeigt den Weg einer E-Mail durch Exchange anhand des Message-Tracking-Logs. In Exchange Online heißt die Funktion Nachrichtenablaufverfolgung (Message Trace).
Das Archivpostfach ist ein zusätzliches Postfach für ältere E-Mails. In Exchange Server erfordert es eine Enterprise CAL, in Exchange Online ist es in Plan 2, M365 E3 und E5 enthalten.
Outlook im Web (früher Outlook Web App, OWA) ist der browserbasierte Zugriff auf Exchange-Postfächer. In Exchange Online ersetzt das neue Outlook im Web zunehmend die klassische Oberfläche.
Exchange ActiveSync synchronisiert E-Mails, Kalender und Kontakte mit mobilen Geräten. Basic Authentication ist in Exchange Online abgeschafft, Geräte müssen Modern Authentication nutzen.
Journaling erstellt Kopien von Mails zu Compliance-Zwecken und leitet sie an ein Journalpostfach oder ein externes Archiv weiter. Es ist Standard- oder Premium-Journaling.
Der Microsoft Hybrid Agent verbindet Exchange On-Premises mit Exchange Online ohne öffentliche Endpunkte, DNS-Einträge oder eingehende Firewall-Regeln. Er basiert auf der Entra-Application-Proxy-Technik.
Ein Migrationsbatch verschiebt mehrere Postfächer gebündelt, etwa von Exchange On-Premises nach Exchange Online im Hybridbetrieb oder per Cutover. Fortschritt und Fehler werden gesammelt überwacht.
EWS ist eine SOAP-Schnittstelle für den Zugriff auf Exchange. In Exchange Online wird sie ab 1. Oktober 2026 schrittweise abgeschaltet und endet am 1. April 2027 endgültig, Microsoft Graph ist der Ersatz.