3-2-1-Backup-Regel
Faustregel der Datensicherung: drei Kopien der Daten auf zwei Medientypen, eine davon außer Haus.
Glossar
Faustregel der Datensicherung: drei Kopien der Daten auf zwei Medientypen, eine davon außer Haus.
Nativer, richtlinienbasierter Sicherungsdienst von Azure für VMs, Datenbanken, Dateifreigaben, Blobs, AKS und lokale Server.
Tresore für Azure Backup: Recovery Services Vault für VMs, SQL, Files und lokale Quellen, Backup Vault für Blobs, Disks, PostgreSQL und AKS.
Laufende Überwachung von Sicherungsjobs auf Erfolg, Warnungen und Fehler, mit Alarmierung und Berichten über die Schutzabdeckung.
Festlegung, wie lange Sicherungsstände vorgehalten werden, abgeleitet aus Wiederherstellungsbedarf, Gesetzen und Löschpflichten.
Schema, nach dem Sicherungsmedien oder Wiederherstellungspunkte gewechselt und aufbewahrt werden, z. B. Großvater-Vater-Sohn (GFS).
Dokumentierter Plan, was wie oft, wohin und wie lange gesichert wird und wie schnell sich Systeme und Daten wiederherstellen lassen.
Verschlüsselung von Sicherungsdaten bei Übertragung und Speicherung, damit gestohlene Medien oder Repositories nicht lesbar sind.
Wiederherstellung eines kompletten Systems inklusive Betriebssystem, Konfiguration und Daten auf leerer oder neuer Hardware.
Datensicherung in Speicher eines Cloud-Anbieters als externe Kopie, entweder per Backup-as-a-Service oder als Ziel der eigenen Backup-Software.
Verfahren, das identische Datenblöcke erkennt und nur einmal speichert. Senkt den Speicherbedarf in Backup-Repositories und Fileservern.
Sicherungsart, die alle Änderungen seit der letzten Vollsicherung speichert. Restore braucht nur Vollsicherung und letzte Differenz.
Unveränderliche Sicherung, die für eine festgelegte Frist weder gelöscht noch überschrieben werden kann. Schutz vor Ransomware und Fehlbedienung.
Sicherungsart, die nur die seit der letzten Sicherung geänderten Daten speichert. Spart Zeit und Speicher.
Protokoll, das SCSI-Befehle über TCP/IP transportiert und Blockspeicher über normales Ethernet bereitstellt. Günstige Basis für SAN und Cluster.
Natives Backup von Microsoft für Exchange Online, OneDrive und SharePoint mit schnellen Massenwiederherstellungen, nutzungsbasiert abgerechnet.
Vergleich von dateibasiertem Netzwerkspeicher (NAS) und blockbasiertem Speichernetz (SAN): Zugriff, Protokolle, Einsatz und Aufwand.
Speicher, der Daten als Objekte mit Metadaten in einem flachen Namensraum ablegt. Zugriff meist über S3-kompatible APIs, ideal für Backups.
Verbund mehrerer Festplatten zu einem logischen Laufwerk für Ausfallsicherheit und Leistung. RAID schützt vor Plattendefekten, ersetzt aber kein Backup.
Zwei Kennzahlen der Notfallplanung: RPO ist der tolerierbare Datenverlust, RTO die maximal zulässige Ausfallzeit.
Zeitpunktbezogene Momentaufnahme eines Volumes, einer VM oder eines Datenträgers. Ermöglicht schnelles Zurückrollen, ersetzt aber kein Backup.
Eigenes Speichernetz, das Servern Blockspeicher über Fibre Channel oder iSCSI bereitstellt. Typisch für VMs, Cluster und Datenbanken.
Datensicherung auf Magnetband, heute meist LTO. Hohe Kapazität, lange Haltbarkeit und physische Trennung vom Netz als Ransomware-Schutz.
Verteilung von Daten auf schnelle und günstige Speicherebenen nach Zugriffshäufigkeit, manuell, regelbasiert oder automatisch.
Backup-Software von Veeam für virtuelle, physische und Cloud-Workloads, Kern der Veeam Data Platform.